Wien während des frühen 19. Jahrhunderts
Wien war während
der Zeit Schuberts ein politisches und kulturelles Zentrum. Dort Erfolg zu
haben (z.B. mit einer Oper) war nicht einfach. Insbesondere für Singspiele
galt: Gute neue Musik und eine spannende Geschichte reichten nicht aus. Die
Konkurrenz war groß. Darüber hinaus musste das Libretto auch politisch korrekt
sein, verstärkt vor allem noch einmal nach dem Wiener Kongress von 1815. Man
geht davon aus, dass z. Zt. Schuberts in Wien etwa 9000 Künstler – Musiker,
Schauspieler, Maler – lebten. In Theatern und Salons gab es ein reiches
Kulturleben. Konzerte und Akademien, oft organisiert von renommierten
Musikvereinen, waren an der Tagesordnung. Künstler mit Rang und Namen zog es
aus dem In- und Ausland zu Auftritten nach Wien.
In
dieser Stadt kam Franz Schubert acht Jahre nach Ausbruch der Französischen
Revolution zur Welt; er erlebte die Niederlage des alten Reiches, Herrschaft und
Untergang Napoleons, den Wiener Kongress, die Zeit der Restauration unter
Metternich.
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