
Schuberts Forelle schwimmt immer noch!
Zurück zu den englischen
Seiten

Die Musik von Franz Schubert
die Geheimnisse...
Schuberts Musik zeichnet sich aus durch große Eigenständigkeit. Sie
entsteht in einer Zeit des Umbruchs, zwischen der klassischen und der
romantischen Epoche. Einerseits bereits voll des romantischen Ausdrucks, ist
sie andererseits noch deutlich geprägt durch
die Musik der Wiener Klassik.
Schubert ist nur 31 Jahre alt, als er stirbt. Aber er hinterlässt
einen Schatz an Musik, der richtungsweisend wird für kommende Künstler; man
denke nur an die Verehrung, die ihm schon bald nach seinem Tod z. B. durch
Robert Schumann zuteil wird. Bekannt ist Schuberts Verehrung Beethovens, den er,
wohl aus Scheu vor dem großen Komponisten, allerdings nie spricht. Beethoven
umgekehrt lernt erst spät Schuberts Werke kennen und kann sich tagelang nicht
von ihnen, besonders nicht von den Liedern, trennen. Dabei ruft er wiederholt
aus: „Wahrlich, in dem Schubert wohnt ein göttlicher Funke!“
Zu Recht standen auf dem Grabstein von Schuberts ursprünglicher
Begräbnisstätte auf dem Währinger Friedhof Grillparzers Worte: „Die Tonkunst
begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.“
Wunderschön auf den Punkt brachte einst ein junger Mann die Wirkung
Schubertscher Musik: „Wenn man die Musik Schuberts gehört hat, kann man für
lange Zeit an nichts Schlechtes denken.“
Übrigens hören Sie im Hintergrund Schuberts Militärmarsch op. 51 Nr.
1, einen jener „völlig unmartialischen Militärmärsche“, die die „tröstliche
Einsicht“ vermitteln, „dass Soldaten und Heere offenbar nicht nur marschieren,
sondern auch tanzen können – jedenfalls unter Schuberts musikalischem
Feldherrnkommando“ (Kurt Honolka). Sie können die Partitur an mfiles.co.uk finden. Probier mal

Für mehr INFO über klassische
Musik empfehle ich Klassisches Netz