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Fussnoten zu den Briefen von August Strindberg
8.Teil

283:       Strindberg hatte sich erboten, in einer der Zeitschriften des Symbolismus, REVUE BLANCHE oder L'AUBE, über Taulows Malerei zu
           schreiben, doch Taulow scheint geantwortet zu haben, daß er sich nicht zu den Symbolisten rechnete.

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284:       Thaulow hatte an einem Huldigungsbankett für den französischen Maler Puvis de Chavannes, 1824-1898, anläßlich dessen 70.Geburtstages am
           14.Januar 1895 teilgenommen.Seinem Buch "I Kamp och i Fest"(1908) nach hatte er am gleichen Tage August Strindberg  im Hôpital Saint
           Louis besucht. 


285:       Strindberg meinte, daß Champ de Mars in gleicher Opposition zu Champ Elysées, wo  die Ausstellungslokale der akademischen Kunst belegen
           sind, stand, wie Theâtre Libre zum konventionellen Theater. 


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286:        In einem Brief an Torsten Hedlund am 26.Juni1896 hatte Strindberg berichtet, daß er durch seine Flucht aus Östereich zurück nach Paris, auf
            Grund seiner katastrophalen wirtschaftlichen Misere, in die Gewalt einer Bilderfälscherbande geriet, daß er gezwungen war, in der
            Fälscherwerkstatt zu wohnen und daß er glaubte, seine Frau wäre in die kriminelle Tätigkeit, die den europäischen Kunsthandel mit Fälschungen
            überschwemmen sollte, auf irgend eine Weise eingemischt gewesen. 



 

287:        Sehr schnell nach Strindbergs Ankunft in Ystad hatte sich sein Mißtrauen gegen seine Freund und Wirt Anders Eliasson  gerichtet.Siehe dazu
            auch "Inferno". Seit dem 1.August hatte  Strindberg nicht mehr an Hedlund geschrieben, der auch ein  Ziel seines Verfolgungswahnes geworden
            war. 



 

288:        In einer Anmerkung schreibt Strindberg:"Juli". 



 

289:        Bezieht sich auf einen Brief von Frieda Uhl mit einer Einladung nach Östereich. In "Inferno" schreibt Strindberg:"Am 15.August. Brief von
            meiner Frau.Sie beweint mein Schicksal; Sie liebt mich immer noch, - - - und man lädt mich ein, meine Tochter zu besuchen, einen kleinen
            Engel, der bei der Großmutter auf dem Lande wohnt. Das ist für mich, als riefe man mich zurück zum Leben!" Fridas Brief war am 13.8.
            geschrieben, was dem "Okkulten Tagebuch"nach für Strindberg eine Bekräftigung für die schicksalshafte Bedeutung dieses Datums hatte. 


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290:        Manuskript zur Broschüre "Die Synthese des Goldes, erklärt durch Goldextraktionen aus Kupferkies durch den Faluprozeß.



 

291:        Siehe Brief vom 30.Mai 1896 (Nr. 91 in dieser Sammlung) Siri von Essen hatte am 23.August 1896 sich brieflich an  Snoilsky gewendet und ihn
            ersucht, ihr bei der Suche nach einem Verleger für Strindbergs Gesammelte Schriften zu helfen. Snoilsky hatte abweisend geantwaortet, daß er
            nur mit direkter Vollmacht von August Strindberg in dieser Sache wirksam werden könne. 



 

292:        In diesem Brief, der verloren gegangen ist, hatte Hedlund einen neuerlichen Versuch gemacht, Strindberg für seine Ideen zu werben. Wie man
            einer Artikelserie der GÖTEBORGS HANDELSTIDNING vom 29.8. dem 5.9. und dem 12.9.1896 entnehmen kann, hatte Hedlund während
            des Sommers an einem internationalen Kongress der Theosophen teilgenommen und dort mit einer Gruppe amerikanischer Theosophen,
            Crusaders, die einen "Kreuzzug" durchführten und Versammlungen in Europa anordneten, Bekanntschaft geschlossen.Hedlund hatte nun
            Strindberg aufgefordert, sich solcher Erweckung zu widmen. 


293:        Strindberg hatte kurz davor ein Treffen vorgeschlagen, nahm diesen Vorschlag nun aber zurück.

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294:        Wie schon vorher Frida Uhl hat nun auch ihre Mutter den Kontakt mit Strindberg wieder aufgenommen und heißt ihn Willkommen in Östereich. 


295:        Über die Einladung von Frida Uhl siehe auch Strindbergs Brief  vom 18.August 1896 (Nummer 94 in dieser Auswahl).
            Allerdings fand kein Treffen zwischen den Eheleuten statt, da Frida bei ihrer Schwester Marie Weyer in Schliersee wohnte. 



 

296:        "I Hafsbandet"(1890) (An offener See). 



 

297:        Auf einer Postkarte, gestempelt in Saxen am 16.9.1896, schreibt Strindberg wegen des Gepäcks: "Elias, sollte die kleine Kiste mit den Papieren
            (und dem französischen Lexikon) noch nicht abgeschickt sein, bitte ich Dich es unter folgener Adresse zu erhalten: Saxen bei Grein, Ober-
            Oestereich Endstation Mauthausen bei Linz,Ober-Oestereich. Nichts Neues!
            Freundl.August Strind" 



 

298:        Brochüre "Guldets synthes", die Strindberg in Ystad  verfaßt hatte. 


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299:        In dieser Rezension (August 1896) sagt Papus unter anderem, daß er von der Richtigkeit der Alchemie überzeugt worden ist durch "les
            prodigieuses expériences d'August Strindberg" 



 

300:        Es geht um die Aufführung von "Fordringsägare" (Der Gläubiger) in München. Die Übersetzung von Frau Prager war an den  Theateragenten
            Thomas Entsch übergeben worden. 


301:        Felix Blochs Erben, Theateragentur, die sich einiger von Strindbergs Stücken angenommen hatten, aber nicht "Der Gläubiger". 



 

302:        "Für tapfere Herzen ist nichts unmöglich" Wahlspruch von Jacques Coeur (1395-1456) des französischen Fianzmannes und Ratgebers bei Karl
            VII von Frankreich. 



 

303:        Marie Reischl betrachtete nach katholischer Auffassung die Ehe zwischen ihrer Enkeltochter Frida und August Strindberg als ungültig, weil der
            letztere geschieden war. Sie hatte, laut "Inferno" "geschworen, daß unsere Ehe aufgelöst werden wird". und damit gedroht, daß ihre
            Enkeltochter enterbt werden solle. Strindberg, der erst, ihretwegen, gezwungen war, von Saxen nach Klam zu ziehen, hatte nun Gelegenheit,

            zurück zu kehren. 
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304:        Wahrscheinlich hatte Strindberg 1894 diese Summe von Cornelius und Marie Reischl geliehen, um ein Klavier einzukaufen. 



 

305:        Die sogenannte "Rosenkammer", das Zimmer mit roten Wänden und Gardinen, in dem Strindberg bei Malanie Samek in Klam wohnte. Siehe
            "Inferno". Das Zimmer spielt zu dieser Zeit in Strindbergs Phantasie  eine große Rolle und ist eine ständig wiederkommende Szenerie in "Nach
            Damaskus I-II". 


306:        Josephine Thiel (geborene Uhl), Schauspielerin und Sängerin, eine Schwester von Fridas Vater, wurde zu dieser Zeit nervenkrank. 



 

307:        In einer Note ergänzt Strindberg:"Schmeckte doch nach Uhl!" 



 

308:        In einer Note ergänzt Strindberg:"Zwei Mägde unsichtbar in der Nähe."
 


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309:        Wegen der geplanten Aufführung des "Gläubigers" in München, wohin Frida kurz davor gefahren war. 



 

310:        Direktor des Berliner Residenztheaters, an dem der "Gläubiger" 1893 seine deutsche Erstaufführung erlebte. 



 

311:        Frida Freundin, Minna Porges. 



 

312:        Strindberg zog zurück nach Klam am 25.September. 



 

313:        Offensichtlich sollte Frida in München auch über die Aufführung von "Bandet"(Das Band) und "Herr Bengts hustru"
            (Frau Margit) verhandeln. 



 

314:        Die Zeitschrift SPHINX war das Organ des deutschen Okkultismus und wurde in München herausgegeben. Carl du Prel war Mitglied der

            Redaktion. 
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315:        Die Bücher, die er hier bestellte, suchte er im Zusammenhang mit dem Studium  der Untersuchungen in germanischer Mythologie und
            frühgeschichtlichen Kulturen "Undersökningar i germansk mythologi" 2 Bde (1886-89) von
            Viktor Rydberg (1828-1895).
 


316:        Stanislas Przybyszewski (1868-1927), polnischer Schriftsteller, der in Berlin zum Kreise von Richard Dehmel, E.Munch und A.Strindberg  im
            "Schwarzen Ferkel" gehörte, wurde, nachdem Martha Foerder-Przybyszewskaja Selbstmord begangen hatte, verhört und da er seine Unschuld
            beweisen konnte, wieder freigelassen. Anders Eliasson, der von Lund aus mit dem Berliner Kreis Kontakt hielt, führte diese Nachricht an
            Strindberg weiter, dabei aber stark ausmalend, so daß Gerüchte statt Wahrheiten hin und her strömten. 


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