TARIKA - Diskographie

Was ist der Unterschied zwischen "Tarika" och "Tarika Sammy"?

Vor der Gründung der Gruppe TARIKA waren Hanitra und ihre Schwester Noro mit zwei anderen Männern (Sammy und Tiana) in einer Gruppe namens Tarika Sammy. Heute ist Tarika Sammy aber eine ganz andere Band als TARIKA.
In der Diskografie erwähne ich aber auch diejenigen Alben, die Tarika Sammy zur Zeit von Hanitras und Noros Mitgliedschaft veröffentlicht haben.

Übrigens bedeutet "TARIKA" ganz einfach "Gruppe, Band" auf Malagasy (Sprache von Madagaskar).

Fanafody (Tarika Sammy) - veröffentlicht 1992. Heute schwer zu bekommen. Enthält eine Reihe sehr melodiöser Lieder, einige davon richtige Ohrwürmer. Die Songs gehen meist auf das Konto der beiden männlichen Mitglieder. Hanitra und Noro sind hier für Gesang und Percussion verantwortlich, sowie die Arrangements einiger Volkslieder.
Balance (Tarika Sammy) - 1994 herausgegeben. Gibt es immer noch in den grösseren Plattenläden zu kaufen. Die Musik ist hier schon etwas "kühner" als auf Fanafody. Hier sind auch zum ersten Mal Songs dabei, die Hanitra und Noro selbst geschrieben haben.
Bibiango - auch von 1994. Die erste CD mit der heutigen Besetzung. Bunte Mischung aller möglicher Tanzstilarten und auch eine Reihe sehr eingängiger Melodien wie z.B. "Taraina", ein ganz grosser Hit der Band.
Son Egal - aus dem Jahr 1997. Ein Konzeptalbum, eingespielt aus Anlass des 50. Jahrestages einer mit Hilfe von senegalesischen Legionären niedergeschlagenen Revolte auf Madagaskar. Aber keine "Racheplatte", sondern umgekehrt ein Appell zur Versöhnung. Das Album enthält Songs mit politischen Texten und vitalen Rhythmen. Sehr variationsreich! Höhepunkte: "Tsy Kivy" und "Voandalana".
D - das jüngste veröffentlichte Album (Oktober 1998). Kann man günstig über "The Weekend Beatnik" bestellen.
Herrliche Tanzplatte, mit einer Anzahl von neu eingespielten madagassischen Klassikern aus den 70er Jahren, aber auch mit einigen neuen Liedern. Unwiderstehlich! Bester Track: "RETANY"!!!
  Soul Makassar - erschien am 22. Januar 2001 mit fast einjähriger Verspätung, kann aber vorläufig nur über The Weekend Beatnik von England bestellt werden. Hier wird die Musik von Madagaskar mit den indonesischen Wurzeln verschmolzen. Ein spannendes musikalisches Projekt und ein weiterer Meilenstein in der vielfältigen Produktion der Band.

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